Die 15 besten Tipps zur Stärkung des Immunsystems

Nicht nur im Winter oder in Grippezeiten ist unser Immunsystem wichtig – wir brauchen es das ganze Jahr über! Normalerweise klappt das auch sehr gut und wir merken nicht mal, dass wir tagtäglich mit unzähligen schädlichen Bakterien, Viren und Pilzen in Kontakt sind, denn unser Immunsystem arbeitet rund um die Uhr. Forscher gehen davon aus, dass wir täglich Milliarden von Abwehrzellen neu produzieren und so unsere Abwehrkräfte kontinuierlich hochhalten. Aber wir alle haben es vermutlich schon am eigenen Leib erlebt, dass wir im Winter anfälliger sind für Infekte. Warum das ist so und was wir vorsorglich zur Stärkung des Immunsystems machen können, dass wird in diesem Artikel beleuchtet.

Warum ist unser Immunsystem so wichtig?

Wir befinden uns streng genommen inmitten Milliarden von Keimen. Auch wenn das dramatisch klingen mag, die allermeisten sind für uns unschädlich, manche sogar nützlich! Doch einige wiederum können uns schaden, indem sie Krankheiten auslösen. Hier kommt nun unser Immunsystem ins Spiel. Als Immunsystem bezeichnet man das körpereigene Abwehrsystem gegenüber fremden biologischen Substanzen und Lebewesen, wie Bakterien, Pilze, Viren oder anderen Erregern. Unser Immunsystem kann man auch als Art ‘Türsteher’ ansehen. Es unterscheidet die ‘Eindringlinge’ in Gut und Böse, Freund und Feind. So wird Schädlingen das Eindringen in den Organismus verhindert. Doch wie ein geschwächter Türsteher schon mal eher Fehler bei der Arbeit macht, so geht’s auch unserem Immunsystem. Ist es geschwächt können die bösen Keime schon mal reinkommen, die sonst draußen geblieben wären.

Was schwächt unser Immunsystem?

Oftmals deutet sich ein Ungleichgewicht im Immunsystem durch Antriebslosigkeit, Müdigkeit und häufige bakterielle sowie virale Infektionen an. Doch auch langsame Wundheilung ist ein Symptom eines geschwächten Immunsystems. So vielfältig die Anzeichen sind, so vielfältig sind auch die Ursachen für ein geschwächtes Immunsystem. Diese kann man zusammenfassen als ‘ungesunde Lebensweise’. Also z. B. negativer Stress, anhaltender Schlafmangel, häufiger Alkohol-, Nikotin- und Drogenkonsum, unausgewogene und vitalstoffarme Ernährung sowie mangelnde Bewegung. Diese Ursachen unterscheidet man bei einem schwachen Immunsystem von den Grunderkrankungen, wegen welcher das Immunsystem geschwächt sein kann. Zu den Grunderkrankungen zählt man z. B. chronische Erkrankungen der Atemwege, Stoffwechselstörungen oder auch eine Krebserkrankung. Wer nicht zur letztgenannten Gruppe gehört sollte also auf eine gesunde Lebensweise achten, damit die Immunabwehr optimal arbeiten kann.

Wie funktioniert die Immunabwehr?

Zu Beginn der Immunabwehr haben wir unsere mechanischen Barrieren, womit Keime, Krankheitserreger und Schadstoffe abgehalten werden. Dies geschieht mittels unserer Haut sowie unserer Schleimhäute. Ob in Mund, Nase oder Vagina – Schleimhäute halten die Feine unseres Körpers ab! Hier muss man unterscheiden. Wir haben nicht nur eine Immunabwehr, wir haben im Prinzip zwei – die sich super ergänzen! Zum einen ist da die angeboren Immunabwehr. Sie wird auch als ‘unspezifische Immunabwehr’ bezeichnet. Unspezifisch deswegen, da sie sich nicht gezielt gegen einzelne Erreger richtet, sondern gegen alles abwehrt (besser noch: gegen alles ankämpft) was als körperfremd erkannt wird. Neben der unspezifischen Immunabwehr gibt es noch die ‘spezifische, erworbene, Immunabwehr. Sie erkennt gezielt Schädlinge und greift diese an.

Wieso sind wir im Winter anfälliger?

Generell schützt uns unser Immunsystem das ganze Jahr über – also auch im Winter. Jedoch haben wir im Winter besondere Umstände, die uns anfälliger sein lassen. Zum Beispiel ist es im Winter kälter, wodurch die Durchblutung unserer Nase sowie des Rachenraums, was beides ‘Einfallstore’ für Viren und Bakterien sind, verschlechtert ist. Das allein macht uns schon anfälliger. Hinzu kommt dann noch, dass wir im Winter unser Immunsystem dadurch fordern, da wir uns vermehrt drinnen aufhalten, wo uns durch die Temperaturschwankung und die trockene Heizungsluft weiter fordern. Wenn wir dann noch mit mehreren Personen in der U-Bahn, dem Bus, dem Großraumbüro usw. sind, dann ist es verständlich, wieso wir uns dann um so leichter anstecken können, bzw. z. B. Grippeviren leichtes Spiel haben uns anzustecken.

Die BERN-Formel für ein starkes Immunsystem
Dr. med. Tobias Esch, Professor für Integrierte Gesundheitsversorgung und –förderung an die Universität Witten/Herdecke (UW/H) hat seinerseits die BERN-Formel entwickelt, die auf den vier wichtigsten Säulen beruht und das Immunsystem sowie die Selbstheilungskräfte unterstützen soll:
B – wie Behaviour/Verhalten.
E – wie Exercice/Bewegung.
R – Relaxation/Ruhe und Entspannung
N – Nutrition/gesunde Ernährung

Aus diesen vier Säulen von Prof. Dr. med. Tobias Esch haben wir die besten Alltags-Tipps zur Stärkung des Immunsystems abgeleitet und um ein paar eigene ergänzt:

Die 15 besten Tipps zur Stärkung des Immunsystems

1. Ruheinseln gönnen! Stress, Angst, Depressionen zehren am Immunsystem des Körpers. Also öfter mal durchatmen und auch an einem stressigen Tag kleine Pausen gönnen.
2. Ausreichend Schlaf! Nicht nur tagsüber sollten wir hier und da Ruheinseln einbauen – wir sollten vor allem unserer größten ‘Ruhe- und Regenerationsinsel’, dem Schlaf, genug Möglichkeit geben uns zu regenerieren und unsere Selbstheilung zu unterstützen. Ratsam sind 7-8 Stunden Schlaf.
3. Sauna besuchen! Die heiß-kalten Wechsel stärken das Herz-Kreislauf-System und die Abwehrkräfte. Außerdem lässt es sich dabei ganz wunderbar entspannen.
4. Wechselwarme Fußbäder! Den Effekt der Sauna kann man im Kleinen auch Zuhause mit zwei Fußbadewanne wiederholen. Einfach eine warme und eine kalte Fußbadewanne nebeneinander und rund drei bis fünf Minuten die Füße erst in die warme Wanne und dann zwanzig bis dreißig Sekunden in die kalte Wanne. Tipp: um im Handumdrehen aus einfachen Fußbädern entsäuernde basische Fußbäder zu machen, bietet sich unser BASENSALZ perfekt an.
5. Viel Trinken! Wasser ist nicht nur lebensnotwendig, es hilft dem Körper auch krankmachende Giftstoffe auszuscheiden. Ratsam sind stilles Wasser, KRÄUTERTEES und stark verdünnte Gemüse- oder Obstsäfte.
6. Alkohol vermeiden! Was generell ratsam ist, ist in Zeiten von Grippewellen noch viel wichtiger. Verschiedene Forscher haben herausgefunden, dass unsere Abwehrkräfte, je nach Stärke des Rauschs, bis zu 24 Stunden deaktiviert und wir somit anfälliger für Krankheitserreger sind.
7. Regelmäßig Lüften! Trockene, zu warme Heizungsluft sind Gift für unsere Schleimhäute. Daher drei bis vier Mal täglich für gut zehn Minuten Stoßlüften.
8. Rad statt U-Bahn! Die Fahrt mit dem Rad zur Arbeit, dem Supermarkt oder dem Büro ist nicht nur gut aufgrund der Bewegung an der frischen Luft, sie schützt auch vor all den Menschen in Bus oder U-Bahn und somit vor möglichen Infektverteilern.
9. Abendliche Nasenspülungen! Einfach Logik: Je mehr Erreger aus Nase und Rachen weggespült werden, desto besser. Dazu einfach eine Nasendusche kaufen und mit warmem Wasser sowie einer Prise BASENSALZ die Nase durchspülen. Das spült den ‚Schnodder‘ gut raus und zugleich werden so die entsprechenden Schleimhäute feucht gehalten.
10. Vitalstoffreich ernähren! Je abwechslungsreicher die Speisen und je gehaltvoller die Ernährung an Vitalstoffen (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe etc.) ist, desto besser ist unser Körper versorgt und unser Immunsystem damit unterstützt. Besonders ratsam sind Beeren, Brokkoli, Karotten, Knoblauch, Kohl, Spinat, Tomaten und natürlich Zitrusfrüchte. Für eine möglichst breite Versorgung an Vitaminen, Mineralien etc. empfiehlt sich auch unser BASENPULVER, welches aus 107 verschiedenen pflanzlichen Bio-Lebensmitteln besteht.
11. Hände waschen! Überlegt man was wir nur binnen einer Stunde alles anfassen ahnt man wie wichtig es ist, sich regelmäßig und ausreichend lang sowie gründlich die Hände zu waschen.
12. Sonne tanken! Vitamin D ist unter anderem wichtig zur Herstellung der Killerzellen in unserem Blut. Diese können kranke Zellen erkennen und abtöten. Darum: Wann immer es geht raus ins Licht.
13. Regelmäßiger Sport! Bewegung ist wichtig und tut gut. Ob Ausdauersport wie Joggen und Rennradeln oder ein knackiges Fitnesstraining im Studio – moderater Sport unterstützt Deine Gesundheit.
14. Ausreichend Vitamin C! Egal ob täglich zwei Orangen, ein Paprika-Salat oder das morgendliche Glas warmes ZITRONENWASSER – Hauptsache wir nehmen es auf, denn selbst können wir kein Vitamin C bilden.
15. Öfter Küssen! Je mehr Erreger wir miteinander austauschen, desto mehr trainieren wir unsere Abwehrkräfte.

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