Basische Ernährung im Januar

Basische Ernährung im Januar

Die basische Ernährung im Januar mag für manche schwierig klingen, denkt man bei basischer Ernährung schnell an reifes Obst und frisches Gemüse. Beides gibt es bei uns nur eingeschränkt in den Wintermonaten.
Gleichwohl bietet der Handel genug Gemüse- und Obstsorten, damit auch deine basische Ernährung im Januar möglich ist!

 

Was ist die basische Ernährung?

Hierbei handelt es sich um eine Ernährungsform mit Blick auf unseren Säure-Basen-Haushalt. Unser Säure-Basen-Haushalt ist ein Puffersystem, welches die Säuren mit Basen bindet und so neutralisiert. Damit dieses Puffersystem optimal funktionieren kann, empfehlen sich Lebensmittel mit einem hohen Maß an Vitalstoffen; insbesondere Mineralstoffe wie Magnesium, Calcium und Kalium sind für die Balance der Puffersysteme unseres Körpers wichtig.

Mehr über Vitalstoffe findest du HIER!

Den Unterschied von natürlichen und synthetischen Vitalstoffen erfährst du HIER!

 

Was bedeutet sauer und basisch bei Lebensmitteln?

Als saure oder auch säurebildende Lebensmittel bezeichnet man Lebensmittel und Speisen, die wenig oder keine Basenanteile beinhalten. Sie belasten unsere Nieren, die Klärwerke unseres Körpers, besonders stark.
Als basisch oder basenbildende Lebensmittel bezeichnet man die Nahrungsmittel und Speisen, die unsere Niere nur gering oder gar nicht belasten.
Ob und wie stark die einzelnen Lebensmittel unsere Nieren belasten, kann man am PRAL-Wert erkennen.

 

Was ist der PRAL-Wert?

Nutzte man früher den pH-Wert, so hat der PRAL-Wert ihn abgelöst. Mit PRAL ist der Wert angegeben, wie schwach oder stark ein Lebensmittel unsere Nieren bei der Verstoffwechselung beansprucht. Wenn ein Lebensmittel über viele basenbildende Vitalstoffe verfügt und somit entlastend wirkt, dann hat der PRAL-Wert ein Minuszeichen davor. So zum Beispiel Kartoffeln mit dem Wert -4.
Säurebildende Nahrungsmittel haben ein positives Vorzeichen. So zum Beispiel Fleisch mit dem Wert 7,9 (Schweinefleisch).

Mehr über pH- und PRAL-Wert liest du HIER!

Wie du den PRAL-Wert selbst ausrechnen kannst, findest du HIER!

 

Welche Lebensmittel sind basen- und säurebildend?

Zu den säurebildenden Produkten zählen vor allem Fleisch und Fleischwaren (Wurst, Innereien usw.), Milch und Milchprodukte (Joghurt, Quark etc.), Fertiggerichte und Fastfood, Getreide und Pseudogetreide (Quinoa, Amaranth, Buchweizen usw.), Süßigkeiten und Knabbereien, sowie Alkohol, Softdrinks etc.
Zu den basenbildenden Produkte gehören Gemüse, Obst, Kräuter, Sprossen, Mandeln, gekeimtes Getreide und gekeimte Getreideprodukte (wie unser gekeimtes BASENBROT), stilles Wasser, Kräutertees (wie unser BASENTEE), sowie Frucht- und Gemüseschorlen ohne übermäßig Zucker. Auch sollte man viel Salz meiden. So lassen sich viele Gerichte auch nahezu salzfrei nur mit Kräutern würzen.

Pilze und Nüsse sind meist eher schwach sauer bis schwach basisch. Hier sollte man im Einzelnen schauen.

Generell empfiehlt sich eine abwechslungsreiche, pflanzliche Ernährung. Für das Säure-Basen-Gleichgewicht spricht man dabei auch von der 80/20-Formel. Empfohlen werden 80% an basischen und 20% schwach sauren Zutaten. Einen zu 100% basischen Speiseplan hat man ausschließlich während des Basenfastens.

Mehr über die 80/20-Formel findest du HIER!

Informationen übers Basenfasten erhältst du HIER!

 

Was ist mit der Übersäuerung?

Oft hört man im Zusammenhang mit der Säure-Basen-Regulation auch von Übersäuerung (Azidose). Richtig ist, dass der Körper durch eine dauerhaft säurelastige Ernährungsweise aus dem Gleichgewicht kommen kann. Hier gilt schon der Lehrsatz von Hippokrates: “Krankheiten befallen uns nicht aus heiterem Himmel, sondern entwickeln sich aus täglichen Sünden wider die Natur. Wenn sich diese gehäuft haben, brechen sie unversehens hervor.” Soll heißen: Eine kurzfristige schlechte Ernährung mit ungesunden Lebensmitteln wirkt sich nicht gleich in einer Übersäuerung aus! Wer also also mal einen Softdrink mit zu viel Zucker, Farbstoffen, Kohlensäure etc. trinkt, wird es nicht gleich negativ zu spüren bekommen. Doch sollte man sehr wohl darauf achten, dass es keine chronische Umstellung des Speiseplan wird! Falls doch, so sollte eine Ernhrungsumstellung angestrebt werden. Auf dem Teller sollte wieder mehr gesundes und vitalstoffreiches Essen stehen!

Infos über die Symptome und Auswirkungen einer sogenannten Übersäuerung findest du HIER!

 

Die basische Ernährung im Januar

Frische Gemüsesorten aus regionalem Anbau ist zum Beispiel Grünkohl, Porree und Rosenkohl. Auch Salate wie Feldsalat und Rucola erhält man überall frisch vom Feld im Handel.
Zusätzlich gibt es genug Lagerware. Vor allem Kartoffeln, Kürbis, Pastinaken, Brokkoli, Karotten und rote Beete sind oftmals vorrätig.
Beim basischen Obst ist man eher auf Lagerware angewiesen. Hier gibt es regionale Äpfel und Birnen. Wer jedoch auch im Winter nicht auf Himbeeren & Co. verzichten mag, dem sei ein Blick in die Tiefkühltruhe empfohlen. Hier findet man ganzjährig frisch gepflückte Obstsorten!

 

Fazit

Auch wenn die basische Ernährung im Januar nicht so reichhaltig an regionalen Lebensmitteln ist, so bekommt man dennoch im Handel genug Waren, mit denen man sich einen basischen Januar gönnen kann und so zugleich die Balance hält.
Zusätzlich zur basischen Ernährung sei noch die basische Körperpflege empfohlen! So ist ein Bad in unserem BASENSALZ nicht nur entspannend, es leitet auch Säuren über die Haut aus. Unser BasenSalz wurde daher aufgrund seiner hohen Qualität auch 2022 zum ‘Reformprodukt des Jahres’ gekürt.

 

Weiterführende Links

Das Rezept für eine basische Suppe mit Brokkoli und Lauch findest du HIER!

Eins für eine basische Kürbis-Rosenkohl-Pfanne findest du HIER!

Mehr über BasenSalz als Reformprodukt des Jahres 2022 liest du HIER!

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