Basische Ernährung im Juni

Basische Ernährung im Juni.

Alle Basen-Fans können sich auf die basische Ernährung im Juni freuen, denn es wird lecker! Die Tage haben zunehmend mehr Sonne, es wird wärmer und der Sommer kündigt sich an. Die Marktstände sind inzwischen reich mit saisonalem und regionalem Obst und Gemüse bestückt. Auch frische Kräuter und basischer Salat sind nun wieder mehr erhältlich. Kurz: Alle Faktoren stimmen, sich basischer, vielfältiger und somit gesünder zu ernähren!
Einen Saisonkalender aller im Juni in den Handel kommenden Obst- und Gemüsesorten findest du weiter unten.

Was ist die basische Ernährung?

Hierbei handelt es sich um eine Ernährungsweise mit Blick auf den Säure-Basen-Haushalt.
Dabei werden die Lebensmittel in saure, neutrale und basische Lebensmittel unterteilt. Diese Einteilung nahm man früher anhand des pH-Wert vor, inzwischen jedoch anhand des PRAL-Wertes, also der Verstoffwechselung in unserem Organismus.
In Anlehnung an den Säure-Basen-Haushalt nimmt man im Alltag mehr basenbildende als säurebildende Lebensmittel zu sich. Als Orientierung dient dabei die 80/20-Regel. Man nimmt also zu 80 Prozent basenbildende Kost und zu 20 Prozent säurebildender Kost zu sich. Eine 100% basische Ernährung hat man nur während des Basenfasten.

Mehr über PRAL erfährt du HIER!

Mehr über die 80/20-Regel findest du HIER!

Was ist das Basenfasten?

Es ist eine spezielle Form des Fastens. Sie wird meist für die Dauer von ein bis zwei Wochen gemacht. Ziel vieler Teilnehmer ist, den Organismus zu entgiften und einer Übersäuerung entgegenzuwirken. Die Teilnehmer ernähren sich in diesem Zeitraum ausschließlich mit basischen Zutaten. Also zum Beispiel zum Frühstück einen regionalen und grünen Smoothie mit Wasser, einer Handvoll frischen Spinat, etwas Brokkoli und dem Saft einer Zitrone zubereiten. Zum Mittagessen kann man sich einen frischen, farbenfrohen und gesunden Teller Salat gönnen. Hier einfach Salate wie Rucola oder Feldsalat nehmen und waschen, eine Zucchini und ein paar Radieschen in Scheiben schneiden, für die fruchtige Note einige leckere Himbeeren und als Dressing einfach etwas Olivenöl mit frischem Zitronensaft vermischen und darüber geben. Das Gute an Salaten: Sie schmecken gut, sind basisch, sind vielfältig mit den verschiedensten Zutaten zuzubereiten, schnell gemacht und wirken dank der vielen Ballaststoffe auch gesund für unseren Darm. Außerdem kann man sie, je nach Größe, als leckere Hauptgericht oder Beilage essen. Zum Abendessen ist basisches Ofengemüse mit Kartoffeln immer leicht gemacht. Einfach verschiedene Gemüsesorten mischen, eventuell marinieren statt mit Salz und Pfeffer abzuschmecken – fertig. Für den Geschmack sind sonst auch Kräuter sehr empfehlenswert. Meist braucht man nur wenige Gramm für einen guten Geschmack.
Wer sich fürs Basenfasten interessiert und nach Rezepten sucht, der findet im Internet schnell ein passendes Rezept. Alternativ hat auch jede Buchhandlung sicherlich mindestens ein Kochbuch mit rein basischen Rezepten.

Mehr übers Basenfasten erfährst du HIER!

Die 6 Vorteile des Basenfastens liest du HIER!

Die 9 besten Tipps für alle Basenfasten-Neulinge liest du HIER!

Sind Säuren immer schlecht?

Es ist ein Irrtum zu denken, Säure sei immer schlecht! Im Gegenteil! Manche Säuren benötigen wir unbedingt für unseren Körper. Man denke nur an die wichtigen Aminosäuren als Bestandteile von Eiweiß oder Folsäure. Auch sind in Öl und Fett zum Beispiel Fettsäuren enthalten. Diese sind, in der richtigen Qualität, wichtig und nicht schädlich für uns. So enthalten pflanzliche Öle, wie zum Beispiel ein kaltgepresstes Olivenöl oder Leinöl, für uns wichtige Fettsäuren. Auch eine Handvoll Nüsse schmecken nicht nur gut, sie liefern auch gesunde Fettsäuren. Demgegenüber wirken tierische Fette wie aus Fleisch oder Käse eher kontraproduktiv für unsere Gesundheit. Insbesondere rote Fleischsorten stehen seit mehreren Jahren in der Kritik Krankheiten zu begünstigen.

Saurer Geschmack ist nicht saure Verstoffwechselung!

Ein weiterer der häufigsten Irrtümer bei der basenüberschüssigen Ernährung ist das Missverständnis, dass ein sauer schmeckendes Lebensmittel auch säurelastig sein muss oder sauer verstoffwechselt wird. Das beste Gegenbeispiel ist dabei die Zitrone! Die meisten denken dann sofort an Vitamin C und unser Immunsystem, doch die Südfrucht hat viel mehr zu bieten als nur dieses eine Vitamin. So sind in ihr auch Natrium, Kalzium, Kalium, Magnesium, Eisen, Phosphor, Zink, Beta-Carotin, Folsäure und die Vitamine E, B2, B2 und B6. Doch verbinden wir sie eben meist mit Vitamin C und ihrem sauren Geschmack.
Sie schmeckt durch die in ihr enthaltenen Zitronensäure sauer. Dennoch wird sie basisch verstoffwechselt. Eben weil die in ihr enthaltenen Mineralien und Vitalstoffe basisch sind!
Zu den wichtigsten basischen Mineralstoffen zählt man Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium und Natrium. Demgegenüber sind die sauren Mineralien Chlor, Fluor, Jod, Phosphor, Schwefel und Silizium.
Laut der Alternativmedizin sind es besonders die basischen Mineralstoffe, welche einer möglichen Übersäuerung im Körper entgegenwirken. Deswegen kann man sich auch über die basische Ernährung im Juni freuen, kommt doch basenreiches, gesundes Obst und Gemüse in den Handel. So zum Beispiel Brokkoli, Radieschen, Beeren wie Erd-, Him- und Johannisbeeren, Zucchini und Salate wie Rucola und Feldsalat. Doch auch der seit Mai erhältliche erste Spinat oder Lagerware wie Äpfel sind wichtige Mineralstofflieferanten.

Über die gesunden Fette liest du HIER!

Mehr über Vitalstoffe erfährst du HIER!

Die 9 häufigsten Irrtümer über die basische Ernährung findest du HIER!

Schwache und starke Säurebildner:

Anders als bei den Basen unterscheidet man bei den Säuren, bzw. den säurebildenden Lebensmitteln die ‘schwachen’ und ‘starken’. Manchmal werden sie auch als ‘gute’ und ‘schlechte’ Säurebildner bezeichnet. Je nachdem wie viele Mineralstoffe ein Lebensmittel enthält zählt man es zu den schwachen Säurebildnern. So gehören zu den schwachen Säurebildnern zum Beispiel Nahrungsmittel wie der Spargel, manche Nüsse, wenige Milcherzeugnisse, manche Getreide, einige Bohnen (zumindest die heimische grüne Bohne ist basisch und kommt meist ab Juli in den Handel) usw.
Die meisten tierischen Erzeugnisse hingegen zählen zu den starken Säurebildnern.
Zu den stark säurebildenden Lebensmitteln zählen also zum Beispiel Fleisch, Innereien (Leber, Kutteln usw.), Fisch, Wurst, Kuhmilch und Käse.
Man kann also auch sagen, dass die basische Ernährung nahezu vegan ist, weil sie vorrangig aus pflanzlichen Lebensmitteln besteht.

Von schwachen und starken Säurebildnern erfährst du HIER! mehr.

Basische Ernährung im Juni: Saisonal neu im Handel.

Wie schon genannt: Im Juni kommt endlich mehr Obst in die Läden. Vor allem ‘Beerenfans’ freuen sich über die frischen Beeren wie Erd-, Him- und Johannisbeeren. Auch gibt es hier und da schon die ersten Kirschen. Bis die jedoch in ganz Deutschland verfügbar sind, werden noch ein paar wenige Wochen vergehen.

Beim Gemüse kommt eine große Vielfalt neu hinzu: Brokkoli, Fenchel, Kartoffeln, rote Beete, Salat, weißer Spargel, Spinat, Tomaten, Zucchini, Zwiebeln und Radieschen.

Ein gesunder Salat mit Erdbeeren und Spargel ist HIER!

Basische Ernährung im Juni: Bestehende Lager- oder Importware.

Auch Lager- oder Importware ist immer noch zu bekommen. Dazu gehören derzeit zum Beispiel noch Möhren, Kartoffeln und Äpfel. Bis ein heimischer Apfel in den Handel kommt muss man sich noch bis Juli gedulden, wenn dann die ersten Äpfel, wie z. B. der Klarapfel, geerntet wird. Bei den Kartoffeln gibt es die ersten Frühkartoffeln, je nach Region, ab Ende Juni.

Fazit:

Der Juni wird ein richtig leckerer, basischer und gesunder Monat! Eine Vielzahl an Gemüse und Obst kommt in den Handel, woraus sich tolle und schmackhafte Speisen zubereiten lassen!

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