Vorteile grüner Smoothies für den Säure-Basen-Haushalt

Als vor einigen Jahren Grüne Smoothies aufkamen, wirkte es für viele wie ein neuer Modetrend, der ebenso schnell verschwindet wie er vermeintlich aufkam. Doch inzwischen zeigt sich, dass Grüne Smoothies sich als ein dauerhaftes Lebensmittel etabliert haben. Nicht ohne Grund, haben Grüne Smoothies doch viele Vorteile. Der für uns wichtigste: Sie sind basisch und sie versorgen den Körper mit vielen Vital- und Nährstoffen! Doch auch darüber hinaus haben Grüne Smoothies viele Vorteile!

Was sind Grüne Smoothies?

Grüne Smoothies sind Mixgetränke aus grünem Blattgemüse, reifen Früchten und stillem Wasser. Zwar findet man auch in der Vergangenheit immer wieder Hinweise, wo Gelehrte, Ärzte oder ‚Druiden‘ eine kleingehackte Mischung aus den Zutaten empfahlen, doch so richtig bekannt wurden Grüne Smoothies erst mit dem Aufkommen von Hochleistungsmixern für den Hausgebrauch, da das Gemüse so extrem fein püriert werden konnte. Je nach Menge an Früchten und Wasser konnte so jeder einen sämigen oder feinflüssigen Shake herstellen.

Die russisch-stämmige Ernährungsexpertin Victoria Boutenko ‚erfand‘ dann 2004 in den USA den Grünen Smoothie wie wir ihn heute kennen. Sie empfahl dafür folgendes Grundrezept: 50% Blattgemüse plus 50% reife Früchte plus stilles Wasser!

Wichtig dabei: Beim Anteil von je fünfzig Prozent Blattgrün und reifen Früchten sind das Volumen (und nicht das Gewicht) gemeint. Beim Wasser kann man selbst so viel dazugeben wie man es mag. Je mehr Wasser desto dünnflüssiger ist der Smoothie im Anschluss.
Inzwischen gibt es verschiedene Ansätze für Grüne Smoothies – so gibt es viele Rezepte in denen auch Gemüse wie Brokkoli, Karotten, Paprika oder Radieschen hinzugefügt werden. Dies ist zwar kein klassischer Grüner Smoothie mehr, doch immer noch sehr lecker und gesund.

Welches Blattgrün empfiehlt sich für Grüne Smoothies?

Man kann alle bekannten Blattsalate für einen Grünen Smoothie nehmen. Bataviasalat, Chicorée, Eichblattsalat, Endiviensalat, Feldsalat, Mangold, Spinat oder Wirsing. Die einzige Empfehlung bei der Auswahl vom Salat ist: Je grüner, desto besser! Bei den Früchten verhält es sich ebenso einfach: Je reifer, desto besser! Unreife Früchte werden oft sauer verstoffwechselt, was den Körper eher belastet, statt ihm gut zu tun. Generell sollte man bei allen Zutaten auf bio-Anbau achten!

Die 8 besten Gründe für Grüne Smoothies

1. Grüne Smoothies sind basisch
Grüne Smoothies unterstützen die Säure-Basen-Regulation. Wo Getränke wie Softdrinks, Energydrinks, übermäßiger Kaffee etc. dem Säure-Basen-Haushalt schaden, da unterstützt ein Grüner Smoothie. Gerade das im Blattgrün befindliche Chlorophyll ist sehr basenbildend; dazu noch basenbildende Früchte und Wasser – fertig ist der Säure-Basen-Smoothie 😉

2. Grüne Smoothies sind „Vitalstoffspender“
Im Blattgrün und den reifen Früchten befinden sich viele Vitalstoffe wie Mineralien, Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe, Spurenelemente, Antioxidantien usw. Deswegen empfiehlt sich bei den Zutaten immer neu zu mischen, um so möglichst viele verschiedene Vitalstoffe aufzunehmen. Für mehr verschiedene Vitalstoffe kann man auch einfach ein oder zwei Teelöffel BASENPULVER mit in den Mixer geben. Dank der 107 rein pflanzlichen Bio-Zutaten erhält jeder Smoothie so noch mal einen ganz besonderen ‚Vitalstoff-Kick‘.

3. Grüne Smoothies sind sie eine gesunde Frühstücksalternative
So versorgen sie zum Beispiel gleich morgens mit viel Flüssigkeit, welche wir nach der langen Nachtruhe gut gebrauchen können.

4. Grüne Smoothies statt festem Brot
Für all die, die morgens nicht gern Festes essen mögen sind Grüne Smoothies eine echte Alternative.

5. Grüne Smoothies sind kinderleicht herzustellen
Alles was man braucht ist Blattgrün, reifes Obst, Wasser und ein Hochleistungsmixer! Hier sollte man darauf achten, dass der Mixer scharfe Klingen sowie ordentlich Kraft hat. Für Einsteiger reicht ein normaler Mixer vollkommen aus, doch wenn man regelmäßig Grüne Smoothies machen mag, dann empfiehlt sich ein Hochleistungsmixer. Diese können bedenkenlos häufig benutzt werden und sie pürieren noch feiner, was dann der leichteren Verdauung zu Gute kommt.

6. Grüne Smoothies sind leicht verdaulich
Durch das Pürieren im Mixer sind stark zerkleinert und entlasten somit den Magen sowie die Verdauung. Es wird weniger Energie benötigt und wir fühlen uns weniger voll nach einem Grünen Smoothie als nach einer vergleichbaren Speise.

7. Grüne Smoothies unterstützen die Entgiftung
Durch das enthaltene Blattgrün (sowie Gemüse, wenn gewünscht) verfügen Grüne Smoothies über mehr Ballaststoffe als zum Beispiel Säfte. Diese Ballaststoffe können im Darm Giftstoffe aufnehmen und aus dem Körper abtransportieren.

8. Grüne Smoothies perfekt auch ‚to go‘
Grüne Smoothies kann man ganz einfach in eine (am besten lichtundurchlässige) Trinkflasche füllen und überall mit hinnehmen.

Nachteile von Grünen Smoothies

Vorweg: In Abwägung zwischen Vor- und Nachteilen überwiegen ganz klar die Vorteile! Wie bei vielem: Die Menge ist entscheidend.
Ein Grüner Smoothie am Morgen, zwischendurch oder auch als Mahlzeitenersatz sind ratsam und gesund. Wer viele Smoothies trinkt unterfordert auf Dauer Darm sowie Zähne und Zahnfleisch! Unser Darm ist grundsätzlich darauf ausgelegt feste Speisen zu zersetzen – je mehr die Nährstoffe in flüssig-zersetzter Form kommen, desto unterforderter ist der Darm. So gut eine temporäre Entlastung ist – irgendwann kann die ‚Unterforderung‘ in eine schlechtere Darmtätigkeit umschlagen. Ebenso bei Zähnen und Zahnfleisch: Dauerhaft gesund bleiben sie nur, wenn wir auch regelmäßig feste Lebensmittel wie Äpfel, Karotten oder Nüsse zerbeißen.

Fazit

Grüne Smoothies haben von der einfachen Zubereitung bis hin zur Vitalstoffvielfalt viele Vorteile. Gleichzeitig sind die Nachteile, die erst bei exzessivem Smoothie-Konsum auftreten dürften, zu vernachlässigen. Deswegen: Ruhig den ein oder anderen Grünen Smoothie in den wöchentlichen Speiseplan berücksichtigen.

Rezept BASISCHER POWER SMOOTHIE

ZUTATEN FÜR EINE PORTION:

50 – 200 ml Wasser oder abgekühlter M. REICH BASENTEE
50 g Blattsalat
20 g Chicorée
1 Pfirsich
½ Banane
2 Datteln
5 Walnüsse
1 – 2 Teelöffel M. REICH BASENPULVER

Alle Zutaten für den Mixer vorbereiten, hineingeben und gut mixen. Das BASENPULVER kann nach eigenem Belieben vor oder nach dem Mixen dazugegeben werden.

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