Maronen – leckere Esskastanien für den Säure-Basen-Haushalt

Waren Maronen früher ein Grundnahrungsmittel für die arme Bevölkerung, so gelten sie heute als Delikatesse. Maronen sind zwar ab Ende September reif und verzehrfähig, doch genießen wir ihren leckeren Geschmack oftmals erst mit dem Beginn der Weihnachtsmärkte, wenn wir sie in der gerösteten Variante vorfinden. Doch sind Maronen nicht nur lecker, sie sind dank ihrer Inhaltsstoffe auch eine Wohltat für unseren Säure-Basen-Haushalt.

Unterschied Marone und Kastanie

Oftmals werden Maronen und Esskastanien als dasselbe angesehen, doch sind sie es nicht. Es handelt sich dabei um zwei verschiedene Arten der Edelkastanie, wobei die Marone eine weiter gezüchtete Form der Esskastanie ist. Maronen zeichnen sich von außen durch ihre Größe sowie Form aus. Von innen überzeugen sie durch das süßere und intensivere Aroma.

Maronen für den Säure-Basen-Haushalt

Maronen enthalten Eiweiß, Calcium, Schwefel, Magnesium, Kupfer, Mangan, Eisen, Phosphat, Vitamin C, B, E sowie Betakarotine. Doch vor allem ihr Gehalt an Kalium und Ballaststoffen macht die Edelkastanie so gesund. Kalium wirkt sich auf den Blutdruck aus und kann somit die Herzgesundheit unterstützen. Ballaststoffe sind wichtig für einen gesunden Darm und dessen Tätigkeit. Auch können Ballaststoffe beim Abnehmen unterstützen, da sie das Sättigungsgefühl verlängern. Gerade, weil Maronen so reich an basischen Mikronährstoffen sind unterstützen sie den Säure-Abbau im Körper!

Maronen einfach selbst machen

Maronen kann man auch ganz einfach im eigenen Backofen zuhause zubereiten. Dazu die Maronen für rund 30 Minuten in heißes Wasser geben. Zusätzlich beim Rösten im Backofen ein Schälchen heißes Wasser dazustellen. So bleiben die Maronen saftiger und ihre Schale lässt sich später besser entfernen. Die Maronen nach dem Wasserbad auf der gewölbten Seite kreuzförmig anritzen, da sie sich später so leichter abpellen lassen und man besser an das darunter liegende Fruchtfleisch kommt. Die so angeritzten Maronen in den auf 180 – 200 Grad vorgeheizten Backofen geben und unter 1-2maligen Wenden und je nach Größe der Nüsse für etwa 20 bis 30 Minuten rösten. Die Maronen sind verzehrfertig, wenn sich ihre Schale erkennbar nach außen biegt. Beim Abpellen darauf achten, dass man auch die pelzige Haut unter der Schale entfernt, da sich dieses nicht zum Verzehr eignet.

Wer das eh schon sehr leckere Aroma noch aufpeppen mag, der kann rund 5-8 Minuten vorm Röstende noch 2-3 Rosmarinzweige mit in den Backofen geben.

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